Stand die ersten drei Veranstaltungen der ländliche Raum im Fokus, oft genug vergessen, verklärt oder missbraucht – seine »Entwicklung« hat selten Ziele, sondern eher »Ergebnisse«, ist eher retrospektiv zu greifen – geht es seit 2023 um die Frage: »Wie geht weniger?«
Dieses Weniger (das ohnehin mit einem »Zuviel« an anderer Stelle korrespondiert) aber nicht im Sinne eines reinen Reduzierens dort, wo ohnehin schon zu wenig ist. Wer kennt nicht die »Kürzungsreflexe« der Politik: bei Kultur, Bildung und Bürgergeld.
Wie diese Welt von Menschen für Menschen gestaltet ist und sie es besser entworfen sein sollte, re-designed!–) so muss auch dieses »Weniger« gestaltet werden: gerecht und sozial, miteinander und füreinander, barrierefrei und inklusiv, nachhaltig und ökologisch, schön und ästhetisch. Genau deshalb sollte man das nicht den Juristen und Ökonomen unserer Regierungen überlassen!
»Stadt.Land.Schluss.« geht deshalb transdisziplinär an diese Themen heran. Mit verschiedenen Formaten und Konstellationen … auf der Bühne waren deshalb u.a. Designerinnen, Architektinnen, ein Soziologe, Landwirte, Unternehmer, Kulturmanagerinnen, Touristiker, ein Philosoph, Museumsdirektor, Politik- bzw. Medienwissenschaftlerin, Journalist, ein Demeter-Imker und eine Nonne.
Zum vielen Wissen und Input, den Beispielen und Gedanken (plus den Pecha-Kucha-Kurzvorträgen!) gab es dann aber auch noch den Austausch aller mit allen. Plus Spaziergänge an der Kurfürsten-Allee, Konzerte, Partys … und eben viel Spaß, gute Stimmung und das schöne Gefühl, nicht allein zu sein mit diesen Gedanken.
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»Als zweiter Bürgermeister einer kleinen Allgäuer Gemeinde war ich zwar ein Exot in Marktoberdorf, ich habe mich aber trotzdem wohl gefühlt … Ich fand es hochinteressant und spannend und es war prima, innovative Leute aus unterschiedlichen Genres kennenzulernen.« Dr. Markus Koneberg, Zweiter Bürgermeister Gemeinde Kettershausen




»Je suis loin venu en cette campagne munichois je repars plus riche. Merci Andreas pour cette initiative. Auf Französisch, um die Sprachkenntnis zu pflegen.« Prof. Ruedi Baur, Designer. Paris/Zürich